Unser erstes Kürbis- und Runkelrübenfest

Kürbisschnitzen erwies sich als unerwarteter Magnet.  
 
Zwar hatte der Förderverein für den 22.Oktober gut vorgesorgt und über 35 mehr als kopfgroße Kürbisse beim Bauer Sauer aus  Dirlos besorgt, dazu noch 25 Runkelrüben. Der Andrang war so groß, dass das Naturmaterial gerade so ausreichte. Leider erwiesen sich die Runkelrüben als widerspenstig beim Schnitzen.
Das Zelt vor dem Backhaus war gut vorbereitet: Biertische boten gute Auflage, Schalen für die Naturabfälle grenzten die Arbeitsplätze gegeneinander ab, unterschiedlichstes Schnitz- Schab- und Aushöhl-werkzeug war umfangreich beschafft, sodass die jungen Kürbisschnitze-rinnen und  - schnitzer sich gleich ans Werk machen konnten.
Mit großer Akribie gingen die jungen Kunstschaffenden ans Werk und ließen ihrer Fantasie freien Lauf: Da wurde geschnitzt, ausgehöhlt, gehämmert und ausgestochen, Zacken eingeritzt und große Zähne im schiefen Maul stehen gelassen bis sich die Fratzen in einer lustigen Gesellschaft präsentieren konnten.
Toll hatten alle mit großem Eifer an den Köpfen gearbeitet und manche Erwachsene war mit ins Spiel verfallen; die Zeit war vergangen wie im Flug.
Das Schöne: Bei all den handwerklichen Bemühen mit den zum Teil doch scharfen Werkzeugen – es floss kein Blut!  Nicht ein einziger Hammerschlag war danebengegangen​, kein Schnitzmesser abgerutscht, nichts – kleine disziplinierte Profis eben.
Viele der entstanden Köpfe übernachteten im Zelt, um am darauffolgenden Samstag zur schaurigen Dekoration beim Runkelrüben-Kürbis- Familenfest zu werden.