Konzeption SchulZeitHaus
 
 
Nach der Beschlussfassung 2022 durch den Verein und nach Ab-schluss des Nutzungsvertrages mit dem Bistum galt es, für das historische Schulhaus eine Nutzungskonzeption zu entwickeln.

In mehreren Sitzungen entschied der Vorstand eine Art Museum im Schulhaus zu errichten, das einerseits  die historischen Ver-hältnisse deutlich werden lässt und daher eher Ausstellungs-charakter besitzt. ​

Andererseits ein Schulhaus zu gestalten, in dem alle Genera-tionen aktiv werden können.
So entstanden Räume wie die Schul- und die Lehrerstube, aberauch Bereiche, in denen aktiv mitgestaltet werden kann, entsprechend einer Konzeption interaktiver Felder.​
Alle Generationen können sich hier auf unterschiedlichste Weise einbringen: Einerseits ist dafür gesorgt, dass der Unterricht zu Beginn des letzten Jahrhunderts transparent wird (Unter-richtsstunde (1912). Am Beispiel zweier Unterrichts-einheiten (1915/2015) über das Rhönschaf sollen grundlegende Unter-schiede im Ansatz von Unterricht deutlich werden. 
Kinder und Jugendliche sollen erschließen, wie zu Zeiten Kaiser Wilhelms geschrieben wurde; dabei sollen Uromas einfache Rezepte in der Küche entschlüsselt und nachgekocht werden.
Besonderer Aufmerksamkeit gilt dem literarischen Salon, der bis zu Beginn des 20.Jahrhunderts in Mode war. Hier sollen Autorenlesungen und Buchvorstellungen dargeboten und kleine Mikrodramen inszeniert werden. Für Kinder und Jugendliche sollen im kombinierten Schultütenbaumraum und auf dem Erzählboden Geschichten begegnen und selbst erzählt werden.